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Infoveranstaltung zum Verkehrskonzept

Am Mittwoch, den 02.12.2009 hatte die Fraktion der SPD zu einer Infoveranstaltung zum Arbeitsstand des Verkehrskonzeptes für die Innenstadt in die Goldenen Henne eingeladen, an der Vertreter weiterer Fraktionen und zahlreiche Bürger reges Interesse zeigten.

Die Überarbeitung des bestehenden Verkehrkonzeptes von 1998 wurde notwendig, weil sich die Rahmenbedingungen sehr stark verändert haben. So wurden seit dem die A71 und die A73 freigegeben, die B4 umgewidmet und die L1044 eingeweiht. Auf der L1044 schlängeln sich Schwerlasttransporte über den Opelkreisel zwischen A71 und A4 sowie über den Bierweg und die Ritterstraße in Richtung Plaue und Richtung Stadtilm durch die Innenstadt.

Stau in der Ichtershäuser Straße während der Berufsverkehrszeiten erhitzt täglich die Gemüter. Unser zum Glück schnell wachsendes Gewerbegebiet am Erfurter Kreuz mit vielen Pendlern und unser neues innerstädtisches Einkaufszentrum tun ihr Übriges für veränderte Verkehrsbedingungen.

Die Einstiegspräsentation von Herrn Ahner vom Büro Verkehr 2000 Ahner und Münch brachte auch gleich eine sehr angeregte Diskussion in Gang. So wurde der Sinn einer Verkehrszählung am Ortsausgang von Ichtershausen in Richtung Arnstadt als Gradmesser für Verkehrsströme in Frage gestellt, da der Verkehr nach dem Opelkreisel sich gerade im Hinblick auf Schwerlasttransporte vervielfacht.

Auch die Belastung der Kreuzung am Südbahnhof durch Schwerlasttransporte war ein Diskussionspunkt. Hier trifft der Verkehr aus der Innenstadt und aus Richtung Bierweg zusammen und es entsteht auch hier für die Anwohner eine unzumutbare Belastung. Anwesende Anlieger vom Obertunk, der Ritterstraße und der Südbahnhofkreuzung diskutierten sehr emotional über ihrer Meinung nach mögliche Maßnahmen zur Verbesserung. So wurden Verkehrsberuhigung durch das Reduzieren der Geschwindigkeit auf 30 km/h und Begrenzung der Tonnage auf 12 Tonnen diskutiert.

Auch die Belebung der Innenstadt durch optimale Verkehrsströme wurde diskutiert. So wurde der Standort des Bustreffs in Frage gestellt. Seit Bestehen des Bustreffs an der Sparkasse ist ein spürbarer Rückgang der Kundenströme in der Bahnhofstraße und in der Längwitzer Straße zu verzeichnen. Zudem führt der Busverkehr Kundenströme von hier in Verkaufseinrichtungen auf der grünen Wiese und somit weg von der Innenstadt. Weitere Schwerpunkte wie problematisches Überqueren der Straße an der Weiße zum Einkaufszentrum wurden sehr kritisch diskutiert.

Es gab an diesem Abend sehr interessante Diskussionen und Anregungen. In Einem waren sich parteiübergreifend anwesende Fraktionäre einig – die Diskussion muss noch mehr in die Tiefe gehen.
So gab es die Anregung, detaillierter in der Thüringer Allgemeine die geplanten Veränderungen vorzustellen und somit Bürger in die Diskussion einzubeziehen.

Auch bestand der Wunsch, Tagesordnungspunkte vom Bauausschuss und in der Arbeitsgruppe Stadtentwicklung rechtzeitig bekannt zu geben, um dem Bürger die Möglichkeit der Teilnahme an Sitzungen zu geben.
Im Ergebnis haben sich die Vertreter der Fraktionen auf weitere Informationsveranstaltungen zu diesem sehr emotionalen Thema verständigt.

Martina Lang
Fraktionsvorsitzende der SPD

 


 

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